Howdy, Cowboy!
Mai 30, 2010
Gestern war ich bei den Stockyards mit Mindy – wir haben uns ein Rodeo angeschaut! Es war total interessant (natürlich alles sehr patriotisch aufgebaut, is ja auch Memorial Day) und das Bullriding war natürlich das Highlight – hier ein kleines Video für euch!
http://www.youtube.com/watch?v=iAI89pI4J6E
Ansonsten: Es ist waaarm. So plus 35 Grad den ganzen Nachmittag durch
Vier Seiten habe ich gerade getippt: Über alles, was mich jetzt im Moment an der Situation stört. Euch mute ich dieses Rumgeheule aber nicht zu – ihr bekommt die Kurzfassung in Bildern:
- Sonntag, 16.05.: Caro wurde 19! Kein großer Tag, abends gab es aber einen Kuchen und mittags waren S. und ich in einer Mall.
Geburtstags-Karotten-Kuchen
S. im Auto zur Mall – wir haben uns kaum verfahren…
In der Mall am Essen
- Arbeiten unverändert.
- Bin jetzt nicht nur Callcenter-Profi, sondern auch Poolreinigungsprofi. Dieses Wochenende gelernt, wie der hauseigene Pool funktioniert, was man alles machen muss und gefühlte 5 Stunden damit verbracht, den Pool zu reinigen.
- Sehr schwer, mal Zeit für mich zu finden.
- Ich war bei M. vom Büro und habe Crème brûlée gemacht.
M. in ihrer Kueche
- Noch 63 Tage!
- Hier noch total sinnlose andre Bilder…
Highway vor unsrer Tuer
A. macht Bilder vom Pool
Der kleine D., Sohn von T. aus Seattle
…und zum Schluss noch A. beim Posen
…So, jetzt aber wieder optimistisch
Aliens!
Mai 16, 2010
Schon wieder acht Tage rum – und so langsam gewöhne ich mich an das Leben in Texas. Mit meiner Gastfamilie verstehe ich mich immer besser, beim Arbeiten geht’s auch ganz okay. Details? Here you are:
Meine Gastmama hat sich zum Muttertag gewünscht, dass wir den Kühlschrank putzen, was wir auch gemacht haben (der war so verdreckt, da wurde es auch mal Zeit). Dann haben wir eigentlich den ganzen Tag noch gekocht, mein Gastpapa hat mit Maximalaufwand Canneloni gezaubert, was echt lecker war. Die Kinder meiner Gasteleltern sind alle noch vorbeigeschneit und ihre Eltern waren auch da. Essen, kochen, gämmeln – so lief das ab.
Beim Arbeiten ist es eigentlich echt langweilig bisher – ich rufe dauernd Leute an, entweder um Referenzen für zukünftige Gastfamilien zu finden oder um Leuten nachzustalken, um sie zu fragen, ob sie Gastfamilie werden wollen. Mit Teil 1 komme ich gut zurecht, Teil 2 macht mir jetzt schon, nach nur zwei Wochen, Sorgen und ist einfach nur langweilig. Ich hab das auch schon mehrfach angesprochen – schließlich bin ich hier, um die Organisation bei der Gastfamiliensuche zu unterstützen, aber NICHT, um im Callcenter zu arbeiten. Dafür werde ich nicht gut genug (nämlich gar nicht!) bezahlt und lerne dabei auch zu wenig. Außerdem (hab ich’s schon erwähnt?): Es ist langweilig. Ich hab das auch schon angesprochen und mir ist klar, dass solche Anrufe wichtig sind, aber sie 4 Tage pro Woche je acht Stunden pro Tag zu machen? Aeh… Jedenfalls gehen die bei der Organisation mir ein bisschen aus dem Weg und haben vielleicht auch einfach keine anderen Sachen, die sie mir geben können, aber mal schauen. An das Schreiben ohne Umlaute hab ich mich jedenfalls schon gewöhnt und im Büro mit D. und M. läuft soweit auch alles top.
Heute war ich mit M. und S., der Halbschwester meiner Gastschwester, in Forth Worth bei den Stockyards, spektakuläresr Cowboy-Western-Country-Viertel was echt witzig war. Und mit S, und deren Schwester waren wir letzten Dienstag auch im Kino in Iron Man 2.
Highlight meiner Woche: Mein neues Handy ist da! Wohaa haaamer.
Auch ganz großes Highlight: Bei uns gabs ein UFO. Praktisch direkt vor unseren Augen im Garten. Der Beweis:
Die ganze Familie total abgedreht und sich tagelang übers UFU unterhalten. Die spinnen doch, die Amis. Aber da bin ich ja ganz tolerant
Don’t mess with Texas!
PS: Falls es jemanden in Deutschland beruhigt: Bei uns ist das Wetter auch eher unspektakulär.
PPS: Ganz großes Kino: Grade saß der einjährige Sohn von T. auf meinem Schoß. Und hat es geschafft, mich durch seine Pampers anzupinkeln. Spektakulärster Fail des Tages. Ich geh mich mal umziehen.
alles halb so wild!
Mai 7, 2010
Nachdem ich meine pooositiven Energien wieder voll am Start hatte, liefen die letzten Tage viiiel
besser und ich freue mich langsam sogar auf die nächsten Monate!
Beim Arbeiten habe ich viel zu tun, meistens aber irgendwelche Anrufesachen, um Leuten nachzustalken. Fazit: Callcenter ist einfach mal NIX für mich. Wird aber schon. Im District Office arbeitete ja K., unsere District Director, die ersten drei Tage mit, aber jetzt sind D. und ich da nur noch alleine am Start, was aber sehr angenehm ist. Wir haben jetzt auch ausgemacht, dass ich morgens immer so um 10 erst mit arbeiten anfange – total meine Zeit also. Das hat natürlich mehrere Gründe: Meine zwei kleinen Gastschwestern kamen bisher jeden Morgen so gegen acht in mein Zimmer, dann bin ich ab da wach und check E-mails, mach meinen Kram (Studiumbewerbung wär bald mal fällig, fällt mir grad ein) und kann zeitdifferenzmäßig sogar paar Leute in Deutscheland erreichen. Dann war ich bisher einmal aufm Laufband morgens und dann blieb immernoch genug Zeit zum Duschen bis ich abgeholt wurde. So komm ich dann abends um kurz nach 6 nach Hause und kann mich der Familie und den kleinen widmen, weil ich morgens schon mein Zeug usw. gemacht hab. PLAAN! Aber natürlich ist es auch gut so, weil ich für zwei Frauen arbeite, die verschiedene Bezirke betreuen, zu denen ich einfach mal 2 Stunden Zeitdifferenz hab. Würde ich also um 8 Uhr morgens arbeiten, wären die noch nicht mal auf dem Weg ins Büro, was ja total sinnlos wäre. Ne?
Auf alle Fälle fühle ich mich immer wohler, muss aber aufpassen, auch mal NEIN zu sagen – sowohl zu den Büroleuten als auch zu der Gastmama. Krieg ich aber bestimmt noch hin. Neulich hab ich zum ersten Mal in meinem Leben auch eine echte Pistole gesehen, in der Hand gehalten und auf ne Blechbüchse geschossen, was schon ziemlich krass war, mir aber (sooorry!) echt Spaß gemacht hat
. Heute jedenfalls hat mich meine Gastmama nach der Arbeit zu ihrem Sohn gefahren, der mit seiner Freundin und zwei anderen Freunden in einer Art WG-Trailer wohnt. Da haben wir dann gleich mal klären müssen, was denn Amis so trinken/dealen usw. Gut. War aber echt ganz nett. Nach Hause sollte mit eigentlich die Freundin des Sohnes fahren, aber dann durfte ich selber ans Automatikauto. Herrlich! Ist ja totaaaal easy.
Morgen ist dann endlich Freitag (an dem ich mir hoffentlich endlich ein Handy bestellen werde und endlich wieder erreichbar bin!) und dann schon Wochenende – mit Muttertag! Ganz liebe Grüße nach Deutschland!
Ähh wie?!
Mai 4, 2010
Bisher läuft alles ganz okay hier in Texas. Ich hatte noch keine großen Probleme – kann aber schon irgendwie abschätzen, dass die bald folgen werden. Natürlich möchte ich auch nicht so negativ alles anschauen (bin ja tolerant und liberaaal
), versuche deshalb mich auf die positiven Sachen zu stützen, aber trotzdem muss noch einiges geklärt werden. Im Büro beispielsweise war ich gestern von Mittags bis Nachmittags und habe Sachen eingeordnet, was nicht spannend war, aber so wird’s halt laufen. Jedenfalls waren wir abends dann mit dem Büro essen und da kam dann raus, dass ich irgendwie ziemlich häufig auch samstags arbeiten sollte und doch nicht die 2 Wochen Ferien am Ende meines Aufenthaltes (die ich schon angekündigt hatte) nehmen darf. Wie viele Stunden ich eigentlich arbeiten werde bzw sie von mir erwarten, wurde mir zwar noch nicht gesagt, ich ahne aber böses. Vorhin hab ich da mal kurz nachgefragt und jetzt haben wir abgemacht, dass ich 40 Stunden pro Woche arbeite, zweimal im Monat Samstags. Die Arbeit wird wohl auch nicht so prickelnd sein: Leute anrufen und nachstalken, Sachen eintippen,… Aber da kann ich ja bestimmt noch was rausreißen
Bisher jedenfalls hab ich schon paar Leute angerufen, was eher nicht so mein Ding ist, und meinen guten Freund, die Aktenablage, betreut.
Nach der Arbeit gestern hat mich meine Gastmama abgeholt, dann waren wir schnell einkaufen und haben zB nach nem Handy geschaut (was mit jetzt meine Organisation nämlich doch nicht stellt) – im guten alten Wal-Mart. Dann hab ich auch schonmal schön essen einkaufen können für den Lunch in der Arbeit – Tiefkühlungesund lässt grüßen. Naja, nach ner Woche kann ich dann ja auf Salat umsteigen oder von der Gastfamilie was mitnehmen, sonst wird’s nämlich mitm Geld eher knapp.
Meine Gastmama hat dann gleich gemeint, dass mich die kleinen Mädels so vermisst hätten (5 und 3 Jahre alt) und mich gleich mal mit denen rausgeschickt zum spielen. Gut, ich also total müde da hinter der Schaukel für ne halbe Stunde gestanden und danach alles mögliche andre gemacht. War zwar auch nett, aber wie gesagt war ich einfach nur total müde. Dann sind wir noch bei Freunden vorbeigefahren (die in nem Trailer wohnen, kein Scheiß) und dann sind noch Freunde vorbeigekommen – es war also immer full house. Und laut. Und wo ich dann auch an die Grenzen meiner Toleranz gestoßen bin, war, als der älteste Sohn da war und der einfach mal mit seiner Mutter die politische Propaganda gestartet hat („Mama hasst Muslime. Guck dir mal den Anti-Barack-Obama-Aufkleber an, der is fürs Auto. Oder der hier, da steht drauf dass ein Rechts-Flügel-Unterstützer im Auto sitzt.“).
Aber heute nach der Arbeit (also vor 2 Stunden) haben die mich abgeholt und ich hab gefragt, ob ich bitte zuhause bleiben kann während sie shoppen. Also wurde ich rausgelassen und hab mich schon auf 2 Stunden Ruhe gefreut, aber dann kam der Daddy und ich war grad eineinhalb Stunden mit dem Poolreinigen. Sonnenbrand gibt’s gratis dazu – es ist verdammt warm. Der Papa is aber ganz nett („Do they hunt in Germany?“), sieht jedenfalls so aus. Ich flitz auch gleich mal wieder raus und helf wieder mit.
Leider ist in Azle einfach nicht so viel los – man braucht ein Auto, um von Ort zu Ort zu kommen. Irgendwo in Azle müsste es auch nen See geben oder sowas, da würd ich total gerne hin, aber muss eben immer fragen, ob mich jemand fahren kann. Und da die Mama zuhause echt alle Hände voll zu tun hat, nebenher studiert und ihren Sohn zuhause schulmäßig lehrt, is es mir jetzt schon unangenehm, dass die mich schon zweimal hingefahren bzw. von der Arbeit abgeholt haben. Hab mich auch schon erkundigt, wie’s mit Fahrradfahren aussieht, sieht aber auch nich so top aus, da ich zum Arbeiten übern Highway müsste und die Straßen auch einfach nicht für Fahrräder gemacht sind. Und es einfach alles zu weit weg liegt. Aber man wird sehen, was ich so machen kann. Zur Not schnapp ich mir auch mal s Gewehr und die selbstgemachten bullets und dann geht’s ab. Ähh wie?!
CaroinFinnland ist in TEXAS!!
Mai 3, 2010
Liebe alle,
nachdem ich da die Bilanz über Finnland grade schnell rausgehauen habe, wird es Zeit für die nächsten drei Monate in TEXAS!!
Wieder mit YFU bin ich hier gelandet – diesmal im District Office in Azle, Texas, wo ich bei der Gastfamiliensuche helfen soll.
Die Flüge gestern waren der Horror (9 Stunden in der Mitte, danach 2 im arschkalten Flugzeug), aber sonst hat alles geklappt. Familie is soweit okay, arbeiten fängt morgen an.
Ich halt euch aufm Laufenden!
Bilanz
Mai 3, 2010
- Tage in Finnland: 93 (3 als unfreiwillige Verlängerung)
- Heimweg: mit Fähren, Zügen und Mitfahrgelegenheit über Turku-Stockholm-Göteborg-Kopenhagen-Hamburg-Stuttgart-Metzingen nach Hause in 2,5 Tagen
- Schulpräsentationen: 128 Präsentationen in 45 Schulen. Plus: 2 Gastfamilieninfoabende, 1 Treffen mit Kulturinstitut in Helsinki
- Besuchte Städte auf Schultour: Oulu, Kemi, Rovaniemi, Kuopio, Sulkava, Lappeenranta, Valkeala, Lahti, Hämeenlinna, Tampere, Seinäjoki, Jyväskylä, Großraum Helsinki (Helsinki, Vantaa, Lohja, Mäntsälä, Espoo)
- Gastfamilien: 14
- Saunabesuche: viele!
- Tage mit Plusgraden: zu wenige
- Verloren: 1 Handschuh
Für mich war’s ne tolle Erfahrung, nach Finnland zu kommen. Das Land ist sehr schön und die Leute, die ich getroffen hab, waren auch total nett und sehr willkommenheißend. Die finnische Sprache habe ich in den drei Monaten nicht gelernt, aber wenigstens konnte ich mir die Basics aneignen. Größtenteils musste ich alleine zurechtkommen – was ich anfangs nicht unbedingt leicht fand. Mit den Schulen hat aber immer alles einigermaßen geklappt, obwohl es schon ein paar Klassen dabei gab, bei denen ich froh war, wenn die Stunde zu Ende war.
Schule, Essen und Leute in Finnland
Mai 3, 2010
Schule in Finnland
Das finnische Schulsystem ist auch erfolgreicher als das Deutsche, weil jeder gleiche Chancen und Rechte hat und weniger kategorisiert wird als in Deutschland. Die Finnen gehen zur Tagesstätte, Vorschule und kommen mit 7 Jahren in die äläaste (unsere Grundschule). Danach geht’s in die Yläaste und wenn man möchte, kann man sich danach fürs lukio (bei uns gymnasiale Oberstufe) bewerben, um sein Abi zu machen. Prüfungen fürs Abi kann man jeweils im Herbst und im Frühling ablegen, Kurse kann man ein wenig selbst wählen und muss wie in der Uni Punkte sammeln, sodass man das Abi in 4 oder auch in 2 Jahren machen kann. Alles sehr chillywilly. In den Schulen war meistens eine sehr entspannte Atmosphäre, mit Internetzugang für alle Schüler, teilweise hatten die Schüler Laptops oder Sitzecken, es gab viele Poster an der Wand und meistens sind die Schüler sockig unterwegs. Bustickets übernimmt die Schule und auch das Cafeteriaessen ist kostenlos für jeden Schüler – und größtenteils sehr sehr gut und vor allem eins: gesund.
Finnisches Essen
Insgesamt ist das finnische Essen sehr gesund: Viel kala ja peruna (Fisch und Kartoffeln), viel Beeren (marjat), meistens gib es Salat (ohne Dressing!) zum Essen. Milch trinken die Finnen nicht nur morgens, sondern auch zum Mittagessen und während des Tages – deshalb ist es rasvaton maito (fettarme Milch), wegen der hohen Laktosintoleranzquote ist alles laktosefrei. Nach den drei Monaten bin ich fischmäßig an meine Grenzen gekommen: Häufig gab es Fisch gebacken, manchmal cold smoked salmon, in der letzten Woche gab es sogar einmal Minifische frittiert (mit Haut und Gräten und allem noch drin). Da musste ich schon kämpfen ![]()
Finnisches Essen ist meistens wirklich gut – ein Klassiker sind auch die finnischen Meatballs mit Smashed Potatoes! Lecker! Und meistens haben die Familien immer gut und viel gegessen, was mir natürlich auch gefallen hat. Ruislepä ist dunkles Brot, für das Finnland auch bekannt ist. Auch witzig war Leipäjuusto, eine Art Käse, die man mit Cloudberrys isst. Und immer gut warn die vielen Beerengerichte (z.B. Berry Pie, Quark mit Beeren,…). Probiert habe ich übrigens auch Rentier (purro) – auf meiner Pizza in Rovaniemi!
Auf der anderen Seite hab ich auch Sachen gegessen, die ich so schnell nicht mehr haben muss: Puuro (eine Art Brei mit süß-fruchtiger Soße, den es zu oft in den Schulen gab und von dem mir einmal stark schlecht wurde), Mämmi (traditionelles Osteressen) und mustamakkara (Schwarzwurst, Spezialität aus Tampere). Und wenn ich nach Hause komme, freue ich mich auch schon wieder auf Spätzle und Salat mit Dressing! Pulla werde ich aber mit Sicherheit vermissen und bestimmt einmal selbst backen.
Leute in Finnland
Die Finnen sind schon ein komisches Volk: Jeder mag irgendwie die Natur und geht gerne raus, fährt Ski oder macht sonst eine Sportart, sehr viele haben ein mökki (Sommerhaus) und irgendwie sind sie eher ruhig. Im Gegensatz zu anderen Nationen mischen sich die Finnen nicht unbedingt in andere Angelegenheiten ein, was aber nicht heißt, dass sie keine Meinung zu bestimmten Themen haben – sie sagen sie nur nicht. Auch in den Schulen waren die Schüler häufig schüchtern – ob da jetzt am Konzept der Gesamtschule liegt oder an der Schüchternheit der Schüler weiß ich nicht, viel geredet wurde aber nie. Manchmal wurde mein Besuch in den Schulen auch nicht so richtig als das gesehen was es sein sollte: Nette Abwechselung. Antworten auf Fragen habe ich auch nicht immer bekommen. Aber auch auf der Straße muss man damit rechnen, dass 98 Prozent auf die Frage „Puhutteko englantia? Sprechen Sie englisch?“ mit „vähän. wenig“ antworten. Obwohl bisher fast alle Finnen, die ich kennenlernen durfte, wahnsinnig gut Englisch reden und einen riesigen Wortschatz besitzen. Understatement in Perfektion. Insgesamt würde ich die Finnen als ein eher ruhiges Volk beschreiben, beschweren tut man sich nicht unbedingt.














